AKTUELLES


BEISPIELE FÜR VERGANGENE AKTIONEN DES BÜNDNISSES


25.11.2011 PROTESTMARSCH:
zum Internationalen Tag
gegen Gewalt an Frauen

Unter dem Motto „Wir fordern die Nacht zurück; Reclaim the night !" zogen zum vierten Mal in Folge viele Kölnerinnen durch die Innenstadt – diesmal fand die Abschlusskundgebung am Zülpicher Platz statt. Seit 1976 werden weltweit ähnliche Demonstrationszüge von Frauen und Mädchen durchgeführt; sie fordern das Recht, sich in ihrer Stadt am Tag und in der Nacht frei bewegen zu können, ohne Angst haben zu müssen, sexuell belästigt oder vergewaltigt zu werden.
Hier finden sie bei Interesse einen ausführlichen Artikel zu der Veranstaltung.


13. März 2011: Bürgerfunksendung
Teil 1
Teil 2
Produziert von Christine Schmidt für FLoK, Freier Lokalrundfunk Köln e.V.


8. März 2011:
100 Jahre Internationaler Frauentag!

Unter dem Motto „MER LOSSE UNS NIX BEATEN – 8. März: 100 Jahre Internationaler Frauentag“ sind wir bei strahlendem Sonnenschein mit etwa 60 Frauen durch Ehrenfeld gezogen und haben die Chance genutzt, die vielen Menschen am Zugweg im Vorfeld des Ehrenfelder Dienstagszug auf karnevalistische Art auf unsere Themen aufmerksam zu machen.


Fotos: Brigitte Gebauer, Mila Wende
25.11.2010 PROTESTMARSCH:
WIR FORDERN DIE NACHT ZURÜCK – Reclaim the night

Zum dritten Mal in Folge organisierte das Bündnis „Lila in Köln“ – diesmal unterstützt vom Frauenverband Courage – am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen den Protestmarsch "Wir fordern die Nacht zurück". Rund 150 Frauen und Mädchen trotzten der Kälte und zogen gemeinsam mit uns und der Sambagruppe „rhythms of resistance“ durch die Kölner Innenstadt bis zum Rudolfplatz. Dort gab es vor der großartigen Kulisse des Weihnachtsmarktes einige Redebeiträge (agisra Köln e.V., FrauenLeben e.V., Notruf für vergewaltigte Frauen e.V., Frauenverband Courage), Musik von den „anys“ aus dem Jugendzentrum anyway, heißen Samba und Rosen vom Iranisch-Deutschen Frauenverein!

Zusätzlich haben wir zur Aktion "Angst - Räume in Köln" (40KB) aufgerufen, die noch bis zum 25.2.2011 läuft. Wir möchten gerne von Euch/Ihnen wissen:
WO IST IHR ANGST – RAUM IN KÖLN?
Wo fühlen Sie sich – bei Tag oder bei Nacht – unwohl oder unsicher?

Organisation und Durchführung des Protestmarsches kosten Geld.
Auch in 2011 wollen wir wieder marschieren!
Über Spenden würden wir uns daher sehr freuen!Spendenkonto: Notruf Köln e.V., Sparkasse KölnBonn, BLZ 37050198, Kto.: 3242955, Betreff: Protestmarsch. Spenden sind steuerlich absetzbar.



"McSex - Die Pornofizierung unserer Gesellschaft"
am 6.10.2010 fand im Bürgerzentrum Alte Feuerwache eine Lesung mit der Autorin Myrthe Hilkens statt. Über 100 Frauen und Männer waren gekommen, um sich ihre Thesen anzuhören und sich damit in der anschließenden Diskussion- und Fragerunde aktiv auseinanderzusetzen. Myrthe Hilkens ist der Meinung: Die sexuelle Revolution war gestern. Heute gehören Pornos zur Freizeitgestaltung. Doch sexuelles Fastfood hat einen nachhaltigen Einfluss auf die junge Generation. Konsequent prangert sie in ihrem Buch (erschienen beim Orlanda Frauenverlag) die zunehmende Sexualisierung unserer Gesellschaft an, in der Sex zum medial inszenierten Konsumartikel geworden ist
EINLADUNG ZUR VERNETZUNG zum Thema (372 KB)



AKTION FÜR HANNA H.
Mittwoch 7.Juli 2010 um 8.30 Uhr


"Lila in Köln" hatte dazu aufgerufen, sich am 7. Juli an einer Protestaktion vor dem Kölner Landgericht zu beteiligen. Rund 30 Frauen sowie die Eltern des Opfers waren gekommen, um zum Prozessauftakt gegen den Mörder von Hanna H. auf die alltägliche Gewalt gegen Frauen sowie den lückenhaften Schutz durch Gesetze und staatliche Behörden hinzuweisen. Gewalt gegen Frauen ist nicht privat, ein angekündigter Mord kein "Familiendrama"! Weitere Infos zu der Aktion finden Sie hier (36,9KB)



PROTESTMARSCH:
WIR FORDERN DIE NACHT ZURÜCK

Am Abend des 25. November 2009 marschierten zum zweiten Mal in Folge (siehe auch unten, 25.11.2008) Frauen durch die Kölner Innenstadt und forderten die Nacht zurück". Seit 1976 werden ähnliche Protestmärsche von Frauen weltweit durchgeführt; sie fordern das Recht, sich in ihrer Stadt am Tag und in der Nacht frei bewegen zu können, ohne Angst haben zu müssen, sexuell belästigt oder vergewaltigt zu werden. Bereits am Eigelstein, wo sich der Marsch formierte, gab es den ersten Höhepunkt: Tänzerinnen von MaishaMoves heizten den rund 300 Teilnehmerinnen zusammen mit der Sambagruppe "rhythms of resistance Köln" kräftig ein. Danach zogen die Frauen – z.T. bunt verkleidet und mit Transparenten ausgestattet – trommelnd und Parolen rufend bis zum Friesenplatz, wo die Abschlussveranstaltung stattfand. Das Bündnis verteilte Taschentuchpäckchen der u.g. Aktion an PassantInnen und informierte auf Flyern
(WIR FORDERN DIE NACHT ZURÜCK)
(784KB) über Hintergründe des Protestes. Dieser Marsch wurde von vielen weiteren Gruppierungen unterstützt. (unseren UnterstützerInnen)
Auch in 2010 soll es den Marsch wieder geben. Bitte Hinweise an dieser Stelle beachten oder in die Mailing-Liste eintragen lassen (hierfür bitte bei mailbox(at)notruf-koeln.de melden).



WIR HABEN DIE NASE VOLL. KEINE GEWALT GEGEN FRAUEN UND MÄDCHEN!
Taschentuchaktion:
In Kooperation mit dem Apothekerverband Köln verteilte das Bündnis rund um den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen (25.11.) mehr als 70 000 speziell bedruckte Taschentuchpäckchen. Beteiligt waren 250 Kölner Apotheken, die die Päckchen ihren Kundinnen und Kunden mitgaben. Außerdem wurden die Taschentücher beim Protestmarsch "Wir fordern die Nacht zurück" und bei weiteren Aktionen und Anlässen verteilt. Auf der Rückseite der bunten Päckchen sind diverse Hilfs- und Unterstützungseinrichtungen aufgelistet, an die sich Frauen und Mädchen bei Bedarf wenden können. Für die großzügige finanzielle Unterstützung zur Umsetzung dieser Aktion bedanken wir uns ganz besonders bei unseren UnterstützerInnen .



Vertreterinnen von "Lila in Köln " konnten am 3.11.2009 voller Freude einen Scheck in Höhe von 1.620 Euro entgegennehmen.
Die Spendeninitiative "We can do it!" der Catherine Nail Collection www.catherine.de unterstützt mit dieser Spende die für den 25. November geplante Taschentuchaktion " Wir haben die Nase voll - Keine Gewalt gegen Frauen und Mädchen!"





1. November 2009:
Mahnwache für Hanna H. in Bilderstöckchen

Rund 80 Frauen und Männer folgten dem Aufruf unseres Bündnisses, an dem Ort zusammenzukommen, an dem rund zweieinhalb Wochen zuvor eine 29-jährige Frau von ihrem getrennt lebenden Ehemann brutal ermordet worden war. Jede vierte Frau in Deutschland erfährt körperliche und/oder sexuelle Gewalt durch ihren (Ex-) Partner. Ein Mord wie der in Bilderstöckchen ist kein Einzelfall. Das Bündnis wollte mit dieser Aktion deutlich machen:
Gewalt gegen Frauen ist nicht privat!







Lila in Köln beteiligte sich mit einem Infostand an der Kölner   Auftaktveranstaltung zum Weltmarsch für Frieden und Gewaltfreiheit  www.weltweitermarsch.eu , die am 2. Oktober 2009 auf dem Heumarkt stattfand. Eine Vertreterin des Bündnisses nahm außerdem an einem Podiumsgespräch teil und berichtete über bisherige und geplante Aktionen von Lila in Köln.



Offener Brief zur Verhaftung von Roman Polanski
von Lila in Köln – Bündnis autonomer Frauenprojekte gegen Gewalt an Frauen und Mädchen
hier als Download: Offener Brief zur Verhaftung von Roman Polanski (23KB)



Frauen gemeinsam gegen Intoleranz, Rassismus und Frauenverachtung!
Am 9. Mai 2009 beteiligte sich das Bündnis an den Demonstrationen gegen den „Anti-Islamisierungskongress“ von pro Köln.









„Feminismus heute & morgen – und zwar mit euch!“ Unter diesem Titel hatte das Bündnis „Lila in Köln“ am Internationalen Frauentag (8. März 2009) ins Bürgerzentrum MüTZe in Köln-Mülheim eingeladen. Rund 230 Frauen waren der Einladung gefolgt und hörten gespannt dem Vortrag „Geschlechterverhältinisse, Selbstbestimmung, Menschenrechte und Gewalt“ von Prof. Dr. Christina Thürmer-Rohr zu.
Im Anschluss daran wurde intensiv über die Inhalte diskutiert – im großen Plenum mit der Referentin und danach in kleineren Arbeitsgruppen, die sich u.a. mit den Themen „Junge Frauen und Feminismus“, „Selbstbestimmungsrechte der Frauen“, „Anforderungen an eine antirassistische Frauenbewegung“ und „Dialog als politisches Mittel“ auseinandersetzten. Die Organisatorinnen sind mit der Veranstaltung mehr als zufrieden und wollen nun die Ergebnisse der Arbeitsgruppen auswerten.
Downloads: Veranstaltungsflyer 8.März 2009 (890KB)
Vortrag von Prof. Dr. Christina Thürmer-Rohr (96 KB)
Pressemitteilung (32 KB)



Am Abend des 21. November 2008 zogen rund 100 Frauen trommelnd und Parolen rufend, ausgerüstet mit Flyern und Transparenten durch die Kölner Innenstadt. Unter dem Motto „Wir fordern die Nacht zurück!“ wurde der Marsch anlässlich des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen (25.11.) organisiert. Trotz des Kälteeinbruchs am selben Nachmittag war die Stimmung großartig und das Feedback der PassantInnen sehr positiv. Über eine Wiederholung der Aktion im nächsten Jahr wird nachgedacht.



Bilder vom Bündnis „Lila in Köln“, das sich am 20. September 2008 am Frauenblock bei der Großdemo gegen den „Anti-Islamisierungs-Kongress“ beteiligt hat.